
Schon oft bin ich an den drei Buntstiften in der Helenenstraße vorbeigefahren. Sie laden dazu ein, Jürgen Crombachs Malerstübchen zu besuchen. Das Überbleibsel der Kunstleitpfosten von der Landesgartenschau 2014 stimmt mich immer fröhlich. Eine ganze Wand davon stand jahrelang an der Einfahrt zur Marschallstraße.
Genauso fröhlich ist auch der Inhaber des Ateliers. In seiner Wohnung in Rodheim ist es eher laut, aber im Atelier, das in seinem ehemaligen Elternhaus entstand, nachdem die Wand zwischen Ziegenstall und Vaters Werkstatt eingerissen wurde und die Wände einen neuen Anstrich erhielten, da fühlt er sich sehr wohl. Den Vater hat er allerdings nie kennengelernt. Er starb noch in den letzten Kriegstagen des 2. Weltkrieges.
Jürgen Crombach malt, seit er drei Jahre war.
Übrigens, die Spendenaktion ergab 2000€, die je zur Hälfte an die Sozialstation und ans Hospiz Gießen überwiesen wurden.
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Fotos Ev. Renell, A. Lindemann

