Übernommen aus einem Facebook-Beitrag vom 20. Juni von Thorsten Geier, Fellingshausen https://www.schildkroetenfreund.de/
Wow, es ist, wird und bleibt heiß! Aktuell werden bei uns in Mittelhessen deutlich über 30 °C erreicht. Für uns Menschen ist das schon eine kleine Herausforderung. Doch unsere Haustiere kann die Hitze noch schneller gefährden.
Einige Messungen aus meinem Garten zeigen deutlich höhere Temperaturen auf Steinen, Holz, Erde und in kleinen geschützten Bereichen. Selbst scheinbar harmlose Ecken können sich in kurzer Zeit extrem aufheizen.
Bitte kontrolliert regelmäßig nicht nur eure Wohlfühlplätze und trinkt viel, sondern auch ggf. eure Gehege und sorgt für ausreichend Schatten. Verlasst euch nicht nur auf die Lufttemperatur.
Die beigefügten Fotos zeigen einige Messungen von heute. Diese habe ich gemessen mit einem Infrarotthermometer: https://amzn.to/4fWJpuL

Diesem Artikel von Thorsten Geyer füge ich den Waldbrandgefahren- Index des Deutschen Wetterdienstes bei. Er ist zwar schon vom Dienstag den 23. Juni, aber an der Zunahme der roten Felder sieht man, mit welch einer Geschwindigkeit sich die Waldbrandgefahr erhöht. Im Landkreis Gießen galt am Dienstag und Mittwoch noch die Warnstufe 2, schon am Donnerstag war sie auf Warnstufe 3 gestiegen. Heute am Freitag den 26. hat sie durchgängig Stufe 3 erreicht. Siehe Wettergefahren.de/Warnungen/Waldbrand. Beim Scrollen findet man genaue Angaben für Hessen. Die für uns gültige Messstation steht in Wettenberg.
In Biebertal und Laubach wurden in dieser Woche Verbote für offene Feuer ausgesprochen!

Was bedeutet das für uns?
- Betreten des Waldes: Wälder dürfen weiterhin betreten und befahren werden, es ist jedoch äußerste Vorsicht geboten.
- Rauchen und offenes Feuer: Im Wald und in der Nähe von Waldrändern (oft in einem Abstand von 50 Metern) ist das Rauchen, Grillen und offenes Feuer strengstens verboten. In unseren Dörfern gilt das auch für viele Privatgärten, weil nicht wenige in der Nähe vom Wald liegen.
- Autos: Stellen Sie Ihr Auto nicht über trockenem Gras ab, da der heiße Katalysator Brände auslösen kann.

Nach dem Brand sieht unser schöner Wald so aus wie auf dem Foto – oder schlimmer. Und mal ehrlich: Jede/r von uns kennt ein paar Feuerwehrleute, wir haben eine Menge Freiwillige im Dorf. Uns ist es jetzt schon zu heiß. Möchten Sie Ihre Freunde/Freundinnen, die vielleicht auch bei den Freiwilligen Feuerwehren sind, bei dieser Hitze eventuell noch in voller Montur zum Löschen eines Waldbrandes losschicken? Eine Sache, die sich bei etwas Vorsicht vermeiden lässt.
Das Beitragsbild zeigt eine Rettungskette bei Waldbränden, Screenshot ebenfalls aus Hessen – Landwirtschaft
Kleine Tipps: Lebensmittel zum Waschen in eine Schüssel geben. Das Wasser kann dann draußen vor der Küchentür zum Gießen vewendet werden. Auch Kochwasser, z.b. von Pellkartoffeln, Nudeln u.ä. ist geeignet.
Warum nur im Winter mit der Wärmflasche ins Bett? Bei der gegenwärtigen Hitze helfen Kühlpackungen sehr gut beim Einschlafen.


Fotos Ev. Renell

