… auf dem Weg von Fellingshausen nach Rodheim – zum Einkaufen im EDEKA-Markt:


Eine wassergebundene Decke, wie hier im Bild oberhalb des Baugebietes „Burgblick“ beim EDEKA in Rodheim zu sehen, darauf warten die Fellingshäuser seit Jahren.
Immer wieder wurde versprochen, dass der Weg sofort nach Beendigung der Bauarbeiten am Feuerwehrstützpunkt Mitte begonnen wird. Doch stattdessen sehen wir zutiefst enttäuscht, dass wieder einmal – wie in vielen anderen Fällen – Rodheim den Vorzug vor anderen Ortsteilen erhält. Ganz davon zu schweigen, dass der dort hinter dem „Burgblick“ sanierte Weg auch zuvor gut gefestigt und selbst nach einem Regen gut begehbar war.
Auf solch einem Untergrund wie oben zu sehen können auch Fußgänger am Rollator, Eltern mit Kinderwagen, Radfahrer und Spaziergänger trockenen Fußes ihrem Ziel näher kommen. Ganz im Gegenteil zum viel genutzten Verbindungsstück zwischen den Ortsteilen Fellingshausen und Rodheim auf der östlichen Seite der Straße L3286. Im Winter, Herbst und Frühjahr Wasserpfützen und die Oberfläche des Weges eine Hubbelpiste.
Aber vielleicht wird es ja 2026 noch etwas mit der Wegesanierung!


Ganz anderes, der nun sanierte Weg oberhalb des Baugebietes „Burgblick“. Da wurden sogar Verbindungsfußwege gepflastert und ein künstlicher Bachlauf angelegt sowie der bisherige Oberflächenwassergraben geschottert. All das ist zumindest jetzt, neu, hübsch anzusehen.
Wir dürfen gespannt sein, wie das Bild sich in den kommenden Jahren verändern wird.



Da Hessen Mobil an der Auswahl beim Ausbau der priorisierten Radwege beteiligt ist, fällt die Sanierung der Wege in Biebertal immer wieder hinten herunter. So wurde z.B. argumentiert, dass es ja bereits einen geteerten Weg auf der westlichen Seite der L3286 gibt. Nur ist dieser Weg für so manchen Einkäufer oder auch Berufspendler nach Gießen ein deutlicher Umweg und somit auch ein Zeitproblem.
Aber auch ein verkehrssicherer Weg Richtung Krumbach oder nach Frankenbach bis hin zum Aartalsee bleibt bis auf Weiteres auf der Wunschliste und hängt unsere Region touristisch weitgehend von umweltfreundlich mobilen Besucherströmen ab.
Hinzu kommt die pekuniär klamme Situation der Gemeinde(n), die von Seiten des Landes nicht mit ausreichenden Mitteln zur Erfüllung ihrer bürgernahen Aufgaben ausgestattet wird, dafür aber gesetzlich dazu verpflichtet wurde, bestimmten Pflichten nachzukommen oder vom Land Beauftragtes (z.B. archäologische Grabungen) aus eigenen Mitteln zu finanzieren .
Fotos: Lindemann
