Gesundheitsvorsorge und Regelversorgung bedroht

Schwere Erkrankungen – wie COPD (chronische (durch teilweisen Verschluss der Atemwege) hemmende Lungenkrankheit),  Lungenemphysem, chronische Bronchitis, Asthma, Diabetes mellitus („Zuckerkrankheit“), Herzinsuffizienz oder Niereninsuffizienz (-schwäche), Krebs usw. – machen keine Corona-Pause.
Diese Krankheiten dürfen nicht unbehandelt bleiben, weil sie in vielen Fällen gefährlicher verlaufen als eine mögliche Infektion mit der SARS-CoV-2-Virus.

Viele Ärztinnen und Ärzte plädieren dafür zur Regelversorgung zurückzukehren – ohne dabei Maßnahmen wie die strikte Trennung von  „normalen“ Patienten und solchen mit Corona-Verdacht zu vernachlässigen. Doch viele Patienten trauen sich nach dem anhaltenden Informationsbombardement der Medien aus Angst vor einer Ansteckung nicht mehr in die Praxen oder Krankenhäuser.
Das muss sich dringend ändern, da die Folgen für die Menschen gravierend sein können.
Angst war noch nie ein guter Ratgeber.

Quelle: Dt. Ärzteblatt 6/2020 – mehr lesen …

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