Leid und Solidarität der Chöre in Corona-Zeiten

Unter recht widrigen Umständen – wie hier im Video über lokale Chöre zu sehen – kämpfen die Sänger derzeit um ihre Freude am Singen, um ihre Gemeinschaft und um das Überleben ihres Chores generell.

Warum ist das so?
Konzerte fallen derzeit nahezu vollständig aus … und damit auch die Einnahmemöglichkeiten der Chöre.
Entsprechend bedeutet das für Chorleiter, deren Chöre derzeit pausieren, totalen Verdienstausfall.
Aber der Ausfall ist nicht nur monetär und gesellschaftlich eine Krux: in diesen Zeiten ist deutlich zu spüren:
der Mensch lebt nicht vom Brot allein. Die Menschen – nicht nur die in Chören – vermissen die Kunst!


Als einer der wenigen Chöre die Biebertal, singen die Mitglieder der “Eintracht Rodheim” seit einiger Zeit schon in der kath. Kirche St. Anna in Rodheim-Bieber.
Nach Voranmeldung können immer 12 Chorsänger proben. Alle halten sich an die Vorgaben des eigens ausgearbeiteten Hygienekonzepts und vertrauen auf den in der Kirche möglichen Kamineffekt der durch Lüften sichergestellt ist. Das Singen mit Mundschutz ist eine zusätzliche Herausforderung, die eher leise Lieder fordert – wenn die Sänger den Lappen nicht immer wieder im Mund haben wollen.

Damit auch Mitglieder anderer Chöre aus Gesamt-Biebertal, die derzeit keine passenden Räume gefunden haben, oder, oder, am Singen teilhaben können, hat die Gruppe Sängerinnen und Sänger zum Mitsingen eingeladen. Es geht nicht darum Mitglieder abzuwerben, sondern darum Möglichkeiten zu eröffnen und das Ortsteildenken zu überwinden.

Geprobt wird dienstags von 19.30 – 21.45 Uhr in St. Anna – bitte anmelden: Tel: 0172 657 6907
Konzerte sind für den Dezember dieses Jahres in Planung.


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