Über 13.000 Stimmen wurden abgegeben. Davon gingen 4.435 an den Sieger, der nach 2011 zum zweiten mal diesen Titel abräumen konnte.
Durch seine markanten roten Pelz und dem buschigen Schwanz ist der Sieger leicht zu erkennen.
Herzlichen Glückwunsch dem Eurasische Eichhörnchen (Sciurus vulgaris)

„Gartenfreunde können mit einfachen Maßnahmen dazu beitragen, dass sich Eichhörnchen dauerhaft in ihrem Garten ansiedeln. Entscheidend ist ein strukturreicher, naturnaher Garten: Nuss-, Eichen- und Haselbäume liefern im Herbst wichtige Nahrung, während alte Bäume mit Höhlen oder dichte Laubgehölze geeignete Rückzugsorte bieten. Wo solche Strukturen fehlen, kann ein speziell konstruierter Eichhörnchen-Nistkasten in vier bis sechs Metern Höhe den natürlichen Kobel ersetzen.
Auch am Boden braucht das Tier Schutz. Laubhaufen und Totholz schaffen Deckung vor Fressfeinden wie Greifvögeln und Katzen. Ebenso wichtig ist der Verzicht auf Pestizide. Sie reduzieren die Insektenvielfalt, auf die Eichhörnchen als Eiweißquelle angewiesen sind. Eine Futterstation mit Hasel- und Walnüssen sowie Sonnenblumenkernen kann besonders in schneereichen Wintern den Zugang zu Nahrung erleichtern.“ – so steht es auf der Seite der Heinz-Sielmann-Stiftung.
Auf dem zweiten Platz landete die Blaumeise mit 20,47 % der Stimmen.

Der Große Abendsegler belegte mit 15,56 % der Stimmen den dritten Platz.

Außerdem standen in diesem Jahr die Blindschleiche (11,67 %), der Zitronenfalter (9,3 %) und der Kugelspringer (9,02 %) zur Wahl um den Titel. Die Wahl soll Aufmerksamkeit für den Artenreichtum in unseren Gärten schaffen und für ihre tierischen Bewohner sensibilisieren.
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Quelle: sielmann-stiftung.de

