Zwangsrituale – oft aus Scham verschwiegen

Charakteristisch sind Zwangsgedanken und Zwangshandlungen, die meist mit Vermeidungsverhalten verbunden sind.

Derartiges gibt es als vorübergehendes Phänomen bei Gesunden; im Laufe des Lebens sind in Deutschland jedoch fast 4 % der Bevölkerung mindestens einmal von echten krankhaften Zwangsstörungen betroffen. Damit ist dies eine häufige Erkrankung des Erwachsenenalters.
Der Erkrankungsausbruch liegt meist zwischen dem 17. und 20. Lebensjahr, wobei Frauen mit 1,3fach häufiger betroffen sind.
Der Verlauf ist unbehandelt in über 50 % der Fälle chronisch; Spontanremissionen sind selten.

Die gute Nachricht an dieser Stelle: es gibt gute Behandlungsmöglichkeiten, sowohl psychotherapeutisch als auch medikamentös.
Es hilft also der Sprung über den eigenen Schatten und den Mut größer sein zu lassen als alle schamhaft-ängstlichen Befürchtungen.
Sprechen Sie die Problematik beim Hausarzt oder gleich beim Psychotherapeuten an. Als anerkannte Erkrankung zahlt die Krankenkasse Ihre Behandlung.

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Bild: ChatGPT

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