Vom Treckertreffen zum Konsumverhalten

Fotos: Lindemann

Noch ist die Brut- und Setzzeit *) nicht zu Ende, da wird selbst das spärliche Gras als Viehfutter geerntet.
Das Vieh braucht Futter – z.B. zur Produktion von Milch, wie Nadine Speier in der letzen Biebertaler VereinsRundschau berichtet.

*) Während der „Brut- und Setzzeit“ (Mitte März bis Mitte Juli) bringen Wildtiere ihre Jungen zur Welt und ziehen sie auf.
In dieser Zeit ist das Wild in seinen Bewegungsmöglichkeiten beschränkt. z.B. flüchtet es nicht vor frei laufenden Hunden oder Mähkreiseln. So sind auch die Landwirte gehalten, Wiesen nicht zu mähen. um Rehkitze nicht zu gefährden.

Während der Arbeit kam es oberhalb der Sporthalle in Rodheim zu einem Treckertreffen, das ich zufällig beobachtete. Es brachte mich ins Sinnieren.
Angesichts der heutzutage riesig wirkenden Aufbauten am und hinter jedem Trecker wird klar: Für die Landwirte ist der Maschineneinsatz zum Mähen, Wenden, Häufeln, Einsammeln und zu Ballen pressen der gleiche, egal ob die Ausbeute reichhaltig oder spärlich ausfällt. (25-30 €/ha mit Aufbereiter (Großflächenmähwerk 14 m), 55 €/Std.)
Wirkt sich das entsprechend auf das Preis- und Konsumverhalten aus? Wir sollten darüber nachdenken!

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