(K) ein Tag wie jeder andere

Um 10.30 fragte ich „An welchem Tag in der nächsten Woche kommt eigentlich der angekündigte Besuch? Im Kalender ist nichts eingetragen.“ Winfried suchte und antwortete „Der kommt heute, in zwei Stunden“. Dann zeigten wir beiden Alten, was wir noch drauf hatten. Winfred saugte die Wohnung, ich fuhr einkaufen und begann gleich, das Mittagessen zuzubereiten. Als der Besuch 20 Minuten früher als angekündigt eintraf, war das Mittagessen im Ofen gar, ich konnte den Kuchen gleich hinterher schieben. Alles war fertig, und wir stolz, es geschafft zu haben.
Der Besuch, Wanda aus Polen, mit Tochter und Enkelsohn, die jetzt in Schanghai leben. Die Tochter wurde in Polen, aber der Enkel in Hongkong geboren. Während des Gartenrundgangs traf Ari ein, der für den NaBu Hausbesuche machte. Von Namen her möglicherweile aus Israel. Im letzten Sommer besuchte er seine Schwester in Japan, die in Hiroshima ein Freiwilliges Soziales Jahr machte; und auf dem Rückweg stattete er Südkorea einen Besuch ab.


Am Abend entschieden wir uns noch für einen Biergartenbesuch, wo wir von einem aus Indien stammenden Kellner bedient wurden. Da ich überhaupt keinen Zucker mehr hatte, gab es noch einen Abstecher zu Edeka. Bei Sahlis Imbiß aßen wir eine Portion Pommes frites. Sahli stammt aus der Türkei, ein anwesender Freund kommt aus Serbien.
Den einzigen Kontakt zu einer deutschen Mitbürgerin hatten wir an der Supermarktkasse.
Begegnungen mit sieben Kulturen an einem Tag! Oder waren es sogar acht? Denn im Biergarten trafen wir auf eine Hochzeitsgesellschaft in Mittelalter-Kostümen. Sie gehören zu einem Verein, der regelmäßig auf Mittelalter-Märkten auftritt.

Foto vom Multikulturellen Orchester März 2025, Ev. Renell

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