KandidatInnen-Frage 5: Wofür steht Ihre Partei/Vereinigung in Biebertal?

Liste 1 CDU, im Gespräch: Gregor VerhoffListe 3 SPD, im Gespräch: Wolfgang Lenz und Dr. Gisela Ballmann
Richtige und unbequeme Fragen zu stellen, wenn es mal schwierig wird, auch solche, die vielen Leuten auf der Zunge liegen. Beispiel, warum man die Kita Vetzberg aus der Verantwortung des Dekanats nehmen wollte und damit etwas zerstören, was über viele Jahre gewachsen ist.



Gregor Verhoff arbeitet in Wiesbaden, hat also auch lange Fahrzeiten. Zu Hause ist er am liebsten draußen. In Vetzberg ist er der Vorsitzende des Obst- und Gartenbau-Vereins.

Für ein „Soziales Biebertal“. Wir möchten alles bewahren, was wir schon an Positivem haben (d.h. dafür eintreten, dass es dabei keinen Abbau gibt). Neue Versprechen funktionieren aus Geldmangel aber nicht. Unser Motto „Wir sind eine Familie“ sehen wir für alle BiebertalerInnen. Wir sollen uns in Biebertal wohlfühlen.
Mittlerweile kommen auch wieder junge Leute zu unser Partei, wir sind ein tolles Team.
Liste 4 Die Grünen, im Gespräch: Siggi Gröf und Sascha LemberListe 5 FDP, im Gespräch: Harald Scherer und Andreas Gerhard Hawermann
Siggi Gröf (seit 2011 im Parlament): Wir machen eine sehr sachorientierte Politik, haben auch Etat-Fragen mitgetragen wie z.B. die Erhöhung der Grundsteuer:
Umwelt ist uns wichtig, ebenso der Öffentliche Nahverkehr, Energie- und Klimaschutz. Unsere Mitglieder haben kein einheitliches Abstimmungsverhalten (= kein Fraktionszwang);
Wir haben finanzpolitisches Verantwortungsgefühl.

Siggi Gröf: Meine Einstellung zur Politik hat sich mit der Geburt meiner Kinder (inzwischen 25, 22 und 19 Jahre) geändert. Meine Hobbies sind die Politik und das Theater, ich spiele mit im Wettenberger Sammelsurium.
Sascha Lember: Mein zwölfjähriger Sohn soll in einer guten Welt aufwachsen. Umwelt und Soziales sind mir wichtig, ich bin Vorsitzender des VdK – Kreisverbandes Gießen. Zu den Grünen bin ich gewechselt, weil man mit den Mitgliedern über alles reden kann ohne Barrieren. Politik soll Spaß machen und freundschaftlich auf Augenhöhe mit den Bürgern stattfinden.
Für etwas frischen Wind – für eine schlanke Verwaltung – für pragmatische Politik. Wir hinterfragen alles, was die Kommune macht. Wir appellieren an den mündigen Bürger.  

Beide geben an, dass die Politik ihr Hobby ist.
Liste 6 FWG, im Gespräch: Inge Mohr und Reiner Lizon
Wir sind bürgernah, nah an den Menschen und in der Gemeinde stark verwurzelt. Wir sind keine Partei, die uns sagt, was wir zu tun haben. Es gibt auch keine Einflussnahme vom Landkreis.

Inge Mohrs Hobby ist die Politik; aber auch die Arbeit als Zahnarzthelferin hat ihr während der Berufstätigkeit so viel Freude beeitet, dass sie immer noch an ein paar Tagen pro Woche in ihrer alten Praxis tätig ist. Sie ist in 17 Vereinen Mitglied, in etlichen im Vorstand. Zu Hause pflegt sie gleich zwei Gemüsegärten.
Ihr Kollege Reiner hat nach seinem Beufsende vor allem das Wandern für sich entdeckt, spielt zwar nicht mehr aktivFußball, verfolgt aber so viele Fußballspiele im Fernsehen wie möglich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert