Wieder einmal richtete Vandalismus im Bornweg in Rodheim nicht nur Sachschaden an, zerstörte die wunderbare Arbeit der sich ehrenamtlich für unsere Natur und Vielfalt engagierenden Zeitgenossen; vor allem entstand nachhaltiger Schaden für unser aller Lebensgrundlage, Schönheit und Lebensmittel.
Hier lesen Sie den Text der Tafel auf der rechten Seite im Bild zu sehen:
Liebe Menschen,
unsere Wildbienen-Anlage steht seit 2 Jahren hier
und in jedem Jahr wurden unsere Wohnungen
von Euch Menschen zerstört und dabei
auch Schwestern und Brüder von uns getötet.
Jetzt haben wir beschlossen unsere Wohnungen
hier zu verlassen und uns einer neuen
Wildbienen-Anlage anzuschließen.
Wir hoffen, Ihr findet andere Blütenbestäuber
für Eure Pflanzen, Bäume, Blumen usw.,
was sehr schwer sein wird.
Da wir trotzdem eine schöne Zeit hier hatten,
haben wir Euch Bilder von unseren gut belegten
Wohnungen zur Erinnerung hinterlassen.
Eure Wildbiene SaBine

Es ist erschreckend, wie unbedacht manche Menschen mit der Landschaft umgehen, auf der sie leben, die sie ernährt, während ihre eigene Zukunft davon abhängt.
In machen Ländern der Erde müssen, Mangels Insekten, infolge von Monokulturen, Bäume und Pflanzen von Menschen von Hand bestäubt werden – was natürlich deutlich weniger gut funktioniert, als wenn die Tiere, die darauf spezialisiert sind, das tun. In der Folge fällt die Ernte spärlicher aus. Fehlende Insekten, weniger Vögel, weniger Obst usw., weniger Vielfalt – Vielfalt aber was das Erfolgskonzept der Natur, war der Weg der Evolution.

Da lässt sich nur immer wieder der spanisch-amerikanische Philosoph George Santayana (1863–1952) zitieren: „Wer sich seiner Vergangenheit nicht erinnert, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen“. Leider erleben wir das geopolitisch aktuell im Großen wie im Kleinen mit Kriegen und mangelnden Anstrengungen im Bezug auf den Klimawandel und Umweltverschmutzung. Leider tendiert unser Gehirn immer wieder, unter Vernachlässigung von langfristigen Folgen, zu kurzfristigen Erleichterungen.
So schließe ich mit der Bitte: „Eltern lasst Hirn wachsen!“
Lassen wir den Bericht zumindest mit etwas positivem und sinnvollem Enden:

Beitragsbild und Bild 2: Chat GPT
Bild 1: Susanna Pfeiffer
Bild 2: Facebook

