Laut Gießener Allgemeiner Zeitung vom 5. Januar 2026 war Noah der beliebteste Jungenname im vergangenen Jahr, nicht nur in Gießen. Warum nennt man den Sohn Noah?
Sind das Eltern, die an die Klimaveränderung glauben und daran, dass irgendwann weite Teile nicht nur polynesischer Inseln, sondern auch unseres Landes überschwemmt sein werden?
Da ist es doch praktisch, jemanden in der Familie zu haben, der eine Arche bauen kann. Hilft allerdings nur, wenn derjenige auch mit Holz umgehen kann. Also richtet euch darauf ein, dass er Schreiner lernt oder irgendeinen ähnlichen Beruf. Handwerk hat immer noch goldenen Boden.
Am nächsten Karrieretag des Gewerbevereins (26. September) kann man ja schon mal die Fühler ausstrecken. Notlanden muss man nicht auf dem Ararat. Der Dünsberg ist vermutlich hoch genug.

Der Name Noah stammt aus dem Hebräischen (Noach) und bedeutet „Ruhe“, „Trost“ oder „Ruhebringer“, abgeleitet vom Verb „sich ausruhen“. Dann hoffen wir mal, dass die kleinen Noahs keine Schreikinder sind!
Fotos Eveline Renell

