Hallo miteinander,
das Jahr 2025, das erste Viertel dieses Jahrhunderts, ging gerade zu Ende.
Wir vom Bilderbogen-Team haben wieder alle möglichen Themen bearbeitet, die Biebertal betreffen und uns interessant erschienen, um sie hier im Netz langlebig zu erhalten. Dabei mussten wir Freizeitjournalisten wieder vieles „liegenlassen“, das nicht den Weg in unsere Nachrichten oder Rubriken gefunden hat. Manch anderes lässt sich im BiebetalTV finden, einer weiteren Gruppe, die sich für den Informationsaustausch in Biebertal engagiert.
Hier findet Ihr in einer kleinen Auswahl einen kurzen Rückblick über unsere Meldungen des Jahres 2025. Dabei stelle ich stellvertretend immer einen Beitrag pro Monat heraus. Viel Vergnügen beim Scrollen und Erinnern.
Beginnen wir im JANUAR mit einem Gastbeitrag von Paula Decher.

Die Familie ist zumeist der Anker der uns Halt gibt und uns durch die Stürme des Lebens trägt, wo wir mit allen Schwächen und Stärken angenommen und wertgeschätzt werden.
Der Gewerbeverein Biebertal hatte in diesem Jahr in die neuen Räumlichkeiten von AHD-Automobile an der Amtmannsmühle eingeladen.
Joachim Besier ließ es sich als Vereinsvorsitzender nicht nehmen, die zahlreichen Gäste in der Halle und den sonstigen Räumlichkeiten des von Fellingshausen nach Rodheim umgezogenen Unternehmens zu begrüßen.
Jürgen Decher, der Firmengründer, erzählte aus seiner Vita und stellte mit Stolz seine Familienmitglieder vor, die sich inzwischen alle im Familienunternehmen engagieren:
Sohn Jan, Automobilkaufmann, Ehefrau Carmen, die die Bereiche Buchhaltung, Kundenbetreuung und Verwaltung betreut,
die Töchter Nastasja, unter anderem für die Social – Media – Kanäle verantwortlich und Paula, Automobilkauffrau
sowie Balu, der als Wachhund fungiert.
Im FEBRUAR war auch in diesem Jahr wieder der Fasching ein großes Thema. Deutlich stiller ging es zu bei der Schäferin …

… Hannah Roy, die während ihres Studiums der Agrarwissenschaften in der Reehmühle in Bieber gelebt hatte. Nun arbeitet sie im ersten Ausbildungsjahr als Schäferin. Zuvor hat sie ihre Bachelor-Arbeit über Wolf-Vergrämungsmittel geschrieben. Das vierjährige Projekt der Justus-Liebig-Universität lief im September 2024 aus.
Die Alternative zur Schäferei wäre eine Arbeit in der Verwaltung gewesen. Hannah hatte über ihre Versuche den Schäfer Herrn Benner kennengelernt.
Er ermöglicht ihr die Ausbildung. Für Hannah war die Entscheidung klar: Frische Luft ist die bessere Berufswahl.
Zukunft birgt immer Ungewissheiten, mit denen wir leben müssen.
Sich nicht entscheiden ist ebenfalls eine Entscheidung.
Ob eine Entscheidung von unserem zukünftigen Ich für gut befunden wird, entscheiden auch wieder wir selbst.
Der MÄRZ bescherte uns eine noch weitgehend unbekannte Neuigkeit: eine Techniksprechstunde in der FairWandelBar

Die FairWandelBar, Gießener Straße 2, Rodheim-Bieber
Jeden letzten Montag im Monat von 13:00 bis 16:30 Uhr bieten der Jugendpfleger und der Gemeinwesenmitarbeiter von Biebertal eine kostenlose Techniksprechstunde an.
Egal, ob Sie gerade erst mit dem Smartphone, Tablet oder Notebook angefangen haben oder schon etwas fortgeschrittener sind – wir helfen Ihnen gerne weiter!
Falls Sie Fragen haben oder Unterstützung benötigen, melden Sie sich gerne bei uns! Sie können uns besuchen oder unter der Nummer 0155 66 34 10 12 anrufen.
Technik und menschliches Miteinander schließen sich nicht aus.
Immer bestimmt der Empfänger den Inhalt der Botschaft.
Jeder kann nur deuten und integrieren, was das eigene Gehirn schon kennt.
APRIL, April ? Nein, es ist immer noch Krieg in Europa. Gedenken an den Bombenangriff vor 80 Jahren auf Bieber.
Da der Bilderbogen zu seinen Beiträgen mindestens ein Bild oder ein Video veröffentlich, wurde in diesem Artikel ein Foto nach einem Gemälde von Reinhold Kerl gewählt, das wir einem Artikel von Klaus Waldschmidt in der Gießener Allgemeinen vom 10 März 2020 entliehen haben. Denn es gibt aus der damaligen Zeit keine Fotos vom Bombenangriff am 14. März 1945, zwei Wochen bevor die Amerikaner in Bieber einzogen und zumindest dort den
2. Weltkrieg für die Bürger/innen beendeten.
Nach jedem Krieg fragen die Menschen wozu er gut war.
Warum stellen sie diese Frage nicht schon vorher?

Im MAI gab es mal wieder eines von Evelines Interviews, diesmal mit Martin Evenius.

Eine schillernde Persönlichkeit mit einem, junge Menschen ermutigenden, Lebenslauf. Er ist heute mit seiner hilfsbereiten Art aus dem Leben in Biebertal kaum wegzudenken.
Ziele sind wunderbar,
vor allem als Orientierung und Ermutigung, loszulegen.
Auch wenn man nicht am ursprünglich gedachten Ziel anlangt ist man erfolgreich, denn auf dem Wege können sich vielfältige neue Informationen bieten, die eine Richtungsänderung sinnvoll erscheinen lassen.
Im JUNI zum 50. Mal das traditionelle Waldfest der Freiwilligen Feuerwehr Fellingshausen


Hier sitzen Alt und Jung an diesem schönen Platz im Wald beieinander. Nach einem Gottesdienst mit Pfarrer Daniel Schweizer spielte ab 12.30 bis zum Abend der Volksmusikverein Wettenberg auf. Für die ganz Jungen sorgten in diesem Jahr der Clown Ichmael und ein Angebot an Spielgeräten der Zirkusscheune aus Pohlheim für Freude und Unterhaltung.
Schon viele Jahr‘ komm ich hierher – es fällt mir immer wieder schwer mich von Euch allen los zu reißen.
Vielleicht kommt irgendwann der Tag an dem ich so lang bleiben mag bis Ihr beschließt, mich raus zu schmeißen!
Im JULI berichtete ich über das in Rodheim geplante Ärztehaus, das noch immer nicht im Bau ist.

Alles Erleben entsteht über Aufmerksamkeitsfokussierung.
Dabei lässt sich trefflich streiten, was wichtiger ist.
Hinter der Salzhalle, gegenüber von Feuerwehr und Bauhof war geplant, dass das neue Ärztehaus mit Apotheke und Krankengymnastikpraxis Ende 2025 / Frühjahr 2026 arbeitsbereit ist. Die Patient/innen der Hausarztparxis Biebertal sollten endlich, ohne Stufen klettern zu müssen, dort ihre Fachärzte für Allgemeinmedizin sehen.
Dass auch Ende dieses Jahres keinerlei Bautätigkeit zu sehen ist, liegt daran, dass die Gemeindegremien auf dem bisherigen Ackerland erst einmal Baurecht herstellen müssen.
Dafür müssen die Belange öffentlicher Interessen von verschiedenen Behörden geprüft werden. Insbesondere die Untere Naturschutzbehörde, die auf dem Gelände Lerchen und ein schützenswerdes giftiges Unkraut gefunden hat und die Archäologie, die das Gelände noch auf Altertümer scannen will, halten das Projekt mit Auflagen auf.
Im AUGUST waren die Flaschen am Container „der“ Aufreger in Biebertal – obwohl es alljährlich nach Sylvester auch so aussieht.

Glas ist ein Rohstoff und es ist gut, dass wir den in Deutschland sammeln und wiederverwenden.
Aber wenn man dann das hier sieht, könnte man doch die Hände an den Kopf legen und nachdenken: denn jede einzelne Flasche muss vom Entsorger in die Hand genommen und hoffentlich ebenfalls vorsortiert werden. Das schafft in der Gesamtkalkulation Kosten, die letztlich von der Gemeinschaft, also auch von den Vernünftigen, getragen werden müssen.
Je besser es den Menschen geht,
desto stärker erleben wir eine Entsolidarisierung unter ihnen.
Nehmen wir solche Symptome ernst,
damit es uns am Ende nicht schlechter geht.
Eine andere Art der Flaschenthematik brachte der SEPTEMBER: Haagassathlon in Vetzberg
Die 56 Zweierteams mussten auf dem 1,6 Kilometer langen Rundkurs der »Haagass« nicht nur einen Kasten Bier oder Radler in Ziel bringen, sondern auch die 12 Flaschen auf dem Weg geleert haben.
So herrschte schon beim Start des 18. Vetzberger »Haagassathlon« auf dem Sportplatz der SG Vetzberg beste Stimmung mit Volksfest-Charakter.
Das diesjährige Motto lautete: »RUN AND DRINK FOR HEATING«. Denn der Erlös wird primär der Erneuerung der Heizungsanlage in der Übungshalle, aber auch noch gegebenenfalls einem sozialen Zweck zugutekommen.
Alkohol, oh Alkohol, du bist mein Feind, das weiß ich wohl.
Doch schon in der Bibel steht geschrieben, auch deine Feinde sollst du lieben.

Im OKTOBER feierten wir 35 Jahre Deutsche Einheit, aber auch kleine Jubiläen zählen

10 Jahre Geldautomat wurde bei der 660. Auflage des Wochenmarktes in Fellingshausen gefeiert. Die Bürgerinitiative „Geldautomat Fellingshausen“ setzte sich dafür ein, dass nach Schließung der Sparkassenfiliale im Ort der private Geldautomat aufgestellt wurde. So sollte das Bargeld für die Bürger/innen verfügbar bleiben, gerade wenn schon für alle anderen Bankleistungen mittlerweile ein hohes Maß an Eigenarbeit der Kunden erwartet wird.
Geld hat noch niemanden reich gemacht
Das wusste schon Lucius Annaeus Seneca (4 v. Chr. – 65 n. Chr.)
und doch ist es heutzutage ein notweniges Übel.
Erneut qualifizierten sich im NOVEMBER die Frankenbacher Rock´ n Roll-Mädels für die Meisterschaft
Sie haben es wieder getan. Die Rock´n Roll Mädels der SpVgg Frankenbach in Zusammenarbeit mit dem Gießener Tanzclub 74 e. V. haben sich in der Kategorie Formationen Showteam für die Deutsche Meisterschaft am 22.11.25 in Bochum qualifiziert.

Mit diesen Worten wird die Jugendförderung des Landkreises Gießen beworben, in Frankenbach wird es gelebt – wobei dringend finanzielle Unterstützung benötigt wird, um solche Spitzenleistungen zu tragen.
Nicht alles im Leben wird sich erfüllen,
nicht alles kann man haben.
Dennoch, mit Václav Havel gesprochen:
„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal wie es ausgeht.“

Mit einem Gastbeitrag von Steffie Troyke und guten Wünschen vom Team für ein gutes Neues Jahr, Gesundheit, Freiheit und vielen Momenten der Freude findet das Jahr im DEZEMBER seinen Abschluss

Am 6. Dezember 2025 luden die Kultur- und Heimatfreunde Krumbach zur traditionellen Nikolausfeier ein – diesmal an einem ganz besonderen Ort:
Im stimmungsvollen Pfarrhof und im Gemeindehaus der evangelischen Kirche. Zwischen alten Mauern und dem historischen Pfarrhaus entstand eine einzigartige Atmosphäre, die trotz des feuchten Wetters rund 200 Gäste anzog. Der Höhepunkt des Abends: Die „Nikoletta“ rief jedes Kind persönlich beim Namen auf, und der Nikolaus übergab anschließend das Geschenk – ein Moment, der für strahlende Kinderaugen sorgte und von vielen Eltern und Großeltern in Fotos festgehalten wurde.
Damit setzte die Nikolausfeier einen wunderbaren Schlusspunkt unter das Veranstaltungsjahr 2025 der Kultur- und Heimatfreunden Krumbach.
Zeit zu schweigen, zu lauschen, in sich zu gehen.
Nur in der Stille kannst du die Wunder sehen,
die der Geist der Weihnacht den Menschen schenkt.
