Vielleicht geht es Ihnen wie uns, Unangenehmes verdrängt man leicht. Eine sehr unangenehme Sache war die folgende Veröffentlichung: „Beschluss der Bundeskanzlerin und der Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder vom 22. März 2020“.

Bund und Länder verständigen sich auf eine Erweiterung der am 12. März beschlossenen Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte. Dazu gehören – auszugsweise -:
- Kontaktreduktion auf ein Minimum
- Abstand von mindestens 1,5m
- Aufenthalt in der Öffentlichkeit nur allein oder mit maximal einer weiteren Person aus dem eigenen Haushalt
- Gruppenfeiern öffentlich oder zu Hause sind inakzeptabel und werden geahndet.
- Gastronomiebetriebe werden geschlossen
- Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege werden geschlossen, Ausnahme notwendige Arztbesuche
Den genauen Inhalt dieses Beschlusses können Sie dem folgenden Link entnehmen.
Wir wissen nicht, wie es Ihnen damit geht. Aber wir finden diesen Beschluss unter heutigen Gesichtspunkten zumindest bizarr. Hat er tatsächlich etwas gebracht? Wurden eventuell nur Existenzen ruiniert? Die Gastronomie leidet heute noch darunter. Haben viele alte, kranke und sterbende Menschen wider alle Vernunft und Gefühlsfähigkeit vergeblich auf Besuch gewartet?
Mittlerweile gibt es immer wieder mal Stellungnahmen von „berufener Seite“, die die eigenen Empfehlungen und Anordnungen in Frage stellen.
Es bleibt also dabei: Selber denken macht klug! und: Wissen reduziert Angst! Nicht-Wissen macht Angst
Fotos Pixaby – fernandozhiminaicela