Wie wärs denn mal mit Chicoree?

Die Kollegen guckten anfangs sehr erstaunt, als ich einen Chicoree auspackte und ihn dann wie einen Apfel verspeiste. Knackige Chicoree-Blätter sind sehr erfrischend, machen keine Saftspritzer und bringen gerade mal 14-20Kcal (60-85KJ) pro 100g. Man kann die Blätter auch einzeln mit einem Dip essen. Ideal für die Verpflegung unterwegs.

Chicoree hat von Oktober/November bis in den April Saison. Inzwischen wird er auch ganzjährig angeboten. Die Qualität ist allerdings im Winter besser. Die Wurzeln, aus denen er getrieben wird, wurden im Herbst geerntet und kühl eingelagert.
Mittlerweile kommen 80% der Sprossen aus deutscher Erzeugung. Die Togaz (Thüringer Obst- und Gemüse-Absatz-Zentrale), mit deren Mitarbeiter Tim Förster ich sprach, unterhält Treibereien in Erfurt, Wesel, bei Stuttgart, in Berlin und in den Niederlanden. Insgesamt werden wöchentlich 200 – 300 T produziert, das sind 20.000 – 30.000 kg. Das ist gegenüber der Vor-Corona-Zeit eine Verdoppelung.

Fotos Togaz Erfurt und Elvira Stoltmann (Blüte)

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