Ostern steht vor der Tür und viele freuen sich auf den bunten Ostereier-Färbespaß. Ob hart oder weich gekocht – ein buntes Frühstücksei schmeckt gleich nochmal so gut. Hinzu kommt: Eier können gute Jodlieferanten sein. Ihr Jodgehalt wird vor allem vom Jodgehalt des Hühnerfutters beeinflusst. Ein Ei in Größe L enthält etwa 35 Mikrogramm Jod. Es kann damit knapp ein Viertel (23 %) der empfohlenen täglichen Jodzufuhr abdecken. Der Löwenanteil des Jods konzentriert sich dabei im Dotter. Und wer Salz zum Würzen des Ostereis verwenden möchte, greift am besten zu jodiertem Salz.

Warum ist Jod überhaupt so wichtig? Studien zeigen, dass die Menschen in Deutschland im Durchschnitt nicht ausreichend mit dem lebensnotwendigen Mikronährstoff versorgt sind. Eine Unterversorgung birgt gesundheitliche Risiken und kann ungünstige Folgen für die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit haben. Die besten Lebensmittel für die Jodversorgung sind Seefische. Bei den meisten anderen Lebensmitteln wurde Jodsalz hinzugefügt. Das ist durchaus gut, allerdings enthalten die meisten verarbeiteten Lebensmittel mehr Salz als für uns gesund ist.
Auszug aus einem Artikel des Bundeszentrums für Ernährung vom 18.März 2026
Fotos: Ivo Balk; Wokandapix

