


Die Freie Wählergemeinschaft Biebertal hatte zum Neujahrsempfang geladen und Frank Ide als Referenten gewonnen, die Ergebnisse des Projektes „Inklusiver Landkreis Gießen“ sowie ihre Kandidat/innen für die Gemeindevertretung in Biebertal und ihren Kandidat/innen für den Kreistag – darunter Patricia Ortmann – vorzustellen. Die Broschüre (Bild links) „Auf dem Weg zur sorgenden Gesellschaft“ kann man auf der Seite des Landkreises online herunterladen oder lesen – auch in einfacher Sprache.




Die Vorsitzende Frau Mohr begrüßte die zahlreich erschienenen Interessierten und führte in Herrn Ides Vortrag ein. Hier nur einige Beispielbilder:





Zum Abschluss gab die Bürgermeisterin Patricia Ortmann, die in der Steuerungsgruppe im Projekt mitgearbeitet hatte, die Anregung, das Wording zum Thema Alter und überhaupt das Alter neu zu denken.
In den Niederlanden zum Beispiel hießen die Altenheime nicht wie bei uns, sondern Sorgezentren und überhaupt sei dort das Thema des Sorgens, wie bei Homezorg oder thuizorg (Zuhauseversorgung) oder Buurtzorg („Nachbarschaftspflege“) längst weiter verbreitet, als bei uns in Deutschland.
Natürlich können wir in Biebertal einiges an Angeboten vorweisen, doch Luft nach oben bleibt immer. Denn auch in Biebertal werden die Menschen jedes Jahr älter und die Einsicht in die eigene Endlichkeit sowie die Notwendigkeit rechtzeitig vorzusorgen, wird weitgehend vor sich hergeschoben. Dennoch müssen wir uns für dieses Thema sensibilisieren und in einen Dialog treten.
Diesen Bereich wollen die Freien Wähler im Blickbehalten, auch wenn die Kassen der Kommunen derzeit leer sind.
Fotos: Lindemann

