In dieser Woche geht es an allen sechs Tagen um die Kommunalpolitik. Wir haben Vertreter/innen aller fünf kandidierenden Parteien jeweils die selben fünf Fragen gestellt. Heute stellen wir Ihnen die Antworten auf die erste Frage vor. Am Samstag vor dem Wahltag veröffentlichen wir außerdem Fragen an Frau Ortmann, warum sie für den Kreistag kandidiert.
Vorab einen Hinweis: Sollten Sie Ihre beantragten Briefwahlunterlagen nicht bekommen haben, so können Sie das in dieser Woche noch im Rathaus reklamieren bzw. korrigieren lassen. Am Wahltag geht das nicht.
*) Die Freie Wähler Gemeinschaft ist im rechtlichen Sinne keine Partei. Im Text wird der Einfachheit halber dennoch von Parteien gesprochen.
Frage 1 Was hat eure Partei in der vergangenen Wahlperiode besonders gut gemacht?
| Liste 1 CDU – im Gespräch Gregor Verhoff | Liste 3 SPD – im Gespräch Wolfgang Lenz und Dr. Gisela Ballmann |
| Wir haben unbequeme Fragen gestellt, waren aber dennoch frustriert, weil viele Beschlüsse aus Geldmangel oder Verwaltungsgründen nicht umgesetzt wurden. | Entwicklung des Baugebietes Dreispitz 3 mit Angebot für Nicht-Biebertaler; Schaffung von Mehrparteienhäusern, die barrierefrei sind. Dito Gewerbegebiet Rodheim; Umzug der Tagespflege nach Fellingshausen, wobei auf Etat geachtet wurde; Bei der Auseinandersetzung Kitas-Kirche konnte letztlich die 17.00 -Öffnung erreicht werden; in Biebertal sind jetzt alle Kinder versorgt. Unterstützung des Ärztehauses am Rillscheidt, auch hier Barrierefreiheit „wir wollen, dass alle Hausärzte in Biebertal bleiben“. In dieser Frage haben alle Parteien an einem Strang gezogen. |
| Liste 4 Die Grünen – im Gespräch Siggi Gröf und Sascha Lember | Liste 5 FDP – im Gespräch Harald Scherer und Andreas Gerhard Hawermann |
| Mit einem Augenzwinkern meint Siggi Gröf: „Wir konnten den ehemaligen CDU-Vorsitzenden Sascha Lember für den Wechsel zu den Grünen begeistern“. Lange Zeit lief die Kooperation mit den Koalitionspartnern von CDU, SPD und FDP sehr gut. Sie hat viel dazu beigetragen, die Positionen der anderen zu verstehen und sich konstruktiv damit auseinanderzusetzen. Investitionen in erneuerbare Energien: Dafür stehen jährlich 100.000€ zur Verfügung, Photovoltaik-Anlagen wurden auf den Containern der Tagespflege installiert und auf dem Dach des Familienzentrums Königsberg; im Hallenbad wurde ein Blockheizkraftwerk eingebaut. Energieversorgung in den Neubaugebieten konnte im Sinne der Grünen beeinflusst werden.. | Im Parlament vertreten war Lion Aust, der nach Gießen verzogen ist. Er ist für Ausgleich zwischen den Parteien eingetreten und hat sich für weniger Verwaltungsaufwand eingesetzt. Bei den Kitas haben wir uns für die weitere Zusammenarbeit mit der Kirche eingesetzt. Wir haben gegen die Erhöhung der Gewerbesteuer und Hundesteuer gestimmt. |
| Liste 6 FWG – im Gespräch Inge Mohr und Reiner Lizon |
| Wir haben es geschafft, für den Kita-Standort Vetzberg die Verantwortlichkeit des Evangelischen Dekanats zu behalten. Damit waren die Eltern in Vetzberg seit Jahrzehnten zufrieden. Um das zu entscheiden, waren 4 Sitzungen und 2 Sondersitzungen nötig, alle sehr gut besucht. Des weiteren haben wir uns für den Schutz und die Unabhängigkeit der Biebertaler Trinkwasserquellen stark gemacht, was gegen den Bau von Windkraftanlagen ging. In diesem Punkt waren alle Parteien einig. |
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