Heute wird Ingrid Bauer 80 Jahre jung

Ingrid Bauer ist vielen Menschen aus ihrer langjährigen Tätigkeit als Gemeindeschwester in einigen Biebertaler Ortsteilen bekannt. Man hat sie in guter Erinnerung. Auch heute noch hilft sie beim Förderverein Sozialstation oder beim Waffelnbacken in der Tagespflege. Ingrid Bauer möchte keinen langen Artikel; aber ein paar Worte wollen wir ihr dennoch widmen.

Frau Bauer wurde als Ingrid Hönich in Mornshausen (heute Dautphetal) geboren. Sie erlebte eine glückliche Kindheit mit etwa 20 anderen Kindern auf dem Hof der Molkerei, in der ihr Vater arbeitete. Nach der Realschule machte sie eine Ausbildung zur Krankenschwester bei der Alice-Schwesternschaft in Darmstadt. Anschließend arbeitete sie einige Jahre in der Uni-Klinik Gießen. In dieser Zeit lebte sie mit Mann und Sohn schon in Krumbach. 1971 suchte Bürgermeister Helmut Bechlinger eine Gemeindeschwester. Ingrid Bauer bewarb sich und bekam die Stelle. Später absolvierte sie eine Zusatzausbildung zur Fachkrankenschwester Gemeindepflege und leitete die Diakoniestation, bis Herr Hellmann die Leitung übernahm. Mit ihm begleitete sie als Krankenschwester die zahlreichen mehrtägigen Seniorenfahrten. Lange Zeit gab es da bunte Abende mit Sketchen, gemeinsamem Spielen und Singen.
Das sind schöne Erinnerungen.

Wer Geburtstag hat, nimmt an Lebensjahren zu. Aber wie drückt Ingrid Bauer es mit Franz Kafka aus?
„Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu entdecken, wird nie alt!

Wir vom Bilderbogen gratulieren von ganzem Herzen und wünschen Ingrid Bauer und ihrem Mann Joachim noch viele gesunde und fröhliche Lebensjahre, auch dass beide in 15 Monaten die Diamantene Hochzeit feiern können!

Foto und Repro Ev. Renell

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