Am Ortseingang von Fellingshausen (von Rodheim kommend) stehen viele Espen.
Am Waldrand oberhalb gibt es ein gutes Beispiel für die Widerstandsfähigkeit und den Neuaustrieb. Einige Stämme waren vor Jahren schon umgebrochen. Sie sind aber bogenförmig ausgetrieben und haben Ausläufer gebildet. Unten drunter ließe sich im Sommer wunderbar spielen. Aber es ist eher selten, dass dort oben noch Kinder umherstreifen. Schade!

Das Foto zeigt fast kreisrunde Blätter auf einem relativ langen Stiel. Die Besonderheit liegt außerdem im Querschnitt des Stieles. Er sieht aus wie ein Propellerblatt. Alles zusammen ergibt, dass die Espenblätter sich beim kleinsten Windhauch bewegen. Besonders hübsch wirkt das, wenn die Blätter im Herbst ihre leuchtende Gelbfärbung zeigen. Ein Flirren „wie im sonnigen Süden“.
Das ist die technische Begründung. Doch welchen Vorteil zieht die Espe aus dem Zittern? Sie belüftet sich selbst gut, was ihr Wachstum verbessert. Das Zittern dient möglicherweise der Schädlingsabwehr. Aber da die Espe zu den Pioniergehölzen gehört und mit schlechten Böden und schlechtem Wetter gut klar kommt, werden ihre Blätter bei Sturm und starkem Regen nicht so schnell abgeworfen. Sie drehen sich einfach weg.
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